Club-News 08.11.2019

08.11.2019

SCW-Füchse beim Kartofflebraten
© www.sc-willingen.de

„Füchse“ trafen sich zum Kartoffelbraten

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Die Fuchsjagd beim Ski-Club Willingen hat eine 93-Jährige Tradition und hinter vorgehaltener Hand heißt es, Präsident im Verein könne am Ende nur der werden, der schon einmal Fuchs gewesen ist. Da nun aber nicht alle Füchse auch Präsident werden können, pflegen die Füchse seit einiger Zeit ein ganz besonderes Leben im Verein mit stolzer Fuchs-Nadel, gelegentlichen Fuchs-Ausflügen und regelmäßigen Treffen. So geschehen in der Grillhütte von Dieter und Jörg Stremme, dem der besondere Dank für die Organisation des ersten Kartoffelbratens inklusive Grillfleisch, Krautsalat, Heringe, Forellen und „Bäckes Brot“ in dieser großen Runde galt. Bei dem gemütlichen Beisammensein mit Fuchsplätzchen und den „Freche Füchse“- Naschereien von Haribo, lebten die spannenden Fuchsjagden der letzten Jahre noch einmal auf und berichteten die 14 anwesenden Füchse nicht ohne Stolz und mit mancher bisher unbekannten Anekdote über ihre Triumphe im Wettstreit um die begehrte Trophäe. Wird Jägern oft „Jäger-Latein“ nachgesagt, ließ sich bei kalten Getränken samt Promille dabei nicht immer feststellen, ob zu vorgerückter Stunde teilweise auch „Füche-Latein“ dabei gewesen ist. Als gesichert gilt jedoch, dass dies nicht die letzte Aktion in dieser Runde gewesen ist.

Bio-Milch macht auch Skispringer munter

„Ski(springen) und Rodel gut“ heißt es auch im kommenden Winter wieder in Willingen und Winterberg. Der Kult-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze (7. bis 9. Februar) und der Wettstreit im Eiskanal (22./23.Februar) lockt die Fans wieder in die Region. Und nach der Skispringer-Salami aus Usseln wirbt jetzt auch die Upländer-Bauernmolkerei auf der Verpackung ihrer Bio-Wintermilch bundesweit für die beiden sportlichen Großevents. Mit einer Skispringer-Kuh und einer ebenso lustigen, aber nicht stilechten Kuh im Bob statt auf dem Rennschlitten. Nicht nur die Veranstalter, auch der heimische Wintersport-Großsponsor Viessmann wird die Werbung für „seine“ Heimweltcups freuen, die einmal mehr auch für die touristische und die wirtschaftliche Bedeutung des Spitzensports in Nordhessen und im benachbarten Sauerland sprechen. Inklusive Bob, Skeleton und Snowboard haben die „holländischen Alpen“ nicht nur im Spitzensport einiges zu bieten, sondern beweisen sich Jahr für Jahr inklusive Mountainbike, Wandern und anderen Freizeitaktivitäten als Eldorado auch für Hobby-Sportler aus nah und fern. Das gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen und regionalen Lebensmitteln ebenfalls für ein positives Image beitragen und vielleicht auch wieder die Negativ-Schlagzeilen aus Berndorf verdrängen können, bleibt nicht nur für das Waldecker Upland zu hoffen.

Nadine Horchler: Biathlon und Studium

In ihrer letzten Biathlon-Saison wollte die für den Ski-Club Willingen startende Nadine Horchler noch einmal genießen. Die Vorbereitung verlief reibungslos. Doch bei den deutschen Meisterschaften lief es nicht rund. Die in Mittenwald lebende Upländerin qualifizierte sich weder für den IBU- noch für den Weltcup. Sie bekam nicht einmal mehr den B-Kader-Status und muss im Alpencup starten. In der dritten Liga der Skijäger. Weit weg von der Spitze, zu der auch ihre Schwester Karolin zählt.

Die 33-Jährige feierte schon im Winter 2010/11 ihr Debüt im Weltcup, im Januar 2017 ihren größten Erfolg: den Weltcupsieg im Massenstart in Antholz – vor Dahlmeier und Kulakowa. Immer wieder ging es in ihrer Laufbahn um Kader- und Startplätze. Um ihren Sport zu finanzieren arbeitete sie 2010 nebenbei als Kellnerin. Jetzt setzt der Deutsche Skiverband auf den Nachwuchs, das musste sie erst einmal akzeptieren.

Schon im Frühjahr hatte sie sich gefragt, wie es weitergehen sollte: Ihre Antwort damals: „Noch eine Saison, danach ist Schluss“ Ihren letzten Winter ging sie entspannt und locker an – und wollte es noch einmal bis in das Weltcup-Team schaffen. „Ich wollte unbedingt alles gut und schön und toll für mich haben. Zu unbedingt“, verriet sie jetzt in einem Zeitungsinterview.

Nach der „Deutschen“ hatte sie dann plötzlich Zeit, es riefen keine Trainingslager mehr und stattdessen fuhr Horchler spontan zu einer Informationsveranstaltung einer Privat-Universität im Tiroler Hall, an der man Psychologie studieren kann. Es waren noch für dieses Semester Plätze frei und Horchler griff zu. Ihren Heilpraktiker für Psychotherapie hat sie bereits vor drei Jahren geschafft.

 „Ich mach jetzt beides,“ entschied Horchler spontan. 100 Prozent Biathlon – das Ziel bleibt ein Weltcup-Start –, an den freien Tagen Studium in Hall. Alles ist mit ihren Trainern, den Dozenten und dem Arbeitgeber, der Bundeswehr, abgesprochen. Im nächsten Winter gilt dann 100 Prozent Studium für die Sportlerin aus Ottlar, die jetzt in Mittenwald zuhause ist und dort auch bleiben kann.

Noriaki Kasai immer noch dabei

Japans Skisprung-Idol Noriaki Kasai geht in seine 31. Weltcup-Saison. Der 47-Jährige und dreifach-Gewinner von Willingen steht im Aufgebot für den Weltcup-Auftakt im polnischen Wisla (23./24. November). Sein Debüt im Weltcup feierte er im Dezember 1988 in Sapporo. Sein Fernziel ist eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2022 in Peking. Kasai hatte in Pyeongchang als erster Sportler der Geschichte zum achten Mal an Winterspielen teilgenommen. 

 

 

 

 

 


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