FIS Skisprung Weltcup Innsbruck 04.01.2019

04.01.2019

Stephan Leyhe
© Tadeusz Mieczynski

Kobayashi in Hannawalds und Stochs Spuren 
Eisenbichler 13. –  Stephan Leyhe auf Platz vier 
Upland-Adler in der Gesamtwertung schon Fünfter

Ryoyu Kobayashi hat allerbeste Chancen, bei der 67. Vierschanzentournee als dritter Skispringer nach Sven Hannawald und Kamil Stoch den „Grand Slam“ zu schaffen. Nach Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen schaffte der Japaner auch den dritten Sieg in Innsbruck und baute seinen Vorsprung auf Markus Eisenbichler auf 45,5 Punkte aus. „Ich bin immer noch gut dabei, aber Kobayashi ist eine Bombe“, kommentierte „Eise“ nach seinem 13 Rang auf der Olympiaschanze die aktuelle Situation. Kobayashi (267,0/137+130) gewann vor Österreichs Adler Stefan Kraft (254,2/129,5+130,5) und dem Norweger Andreas Stjernen (242,7/131+126) – doch schon dahinter landete als Vierter und bester Deutscher an diesem Tag der Willinger Stephan Leyhe (239,1/129+127,5m).

Jubel bei den „Schwalefelder Feierbiestern“ an der Schanze in Österreich und beim Public Viewing im Dorf, Jubel beim Ski-Club Willingen und seinen vielen „Free Willis“, die für ihren Kultweltcup durch Leyhe weiter motiviert werden: In der Tournee-Gesamtwertung ist der „Upland-Adler“ jetzt schon mit 748,1 Punkten Fünfter und nur 2,8 Punkten hinter Kamil Stoch. In deer Gesamtweltcup kletterte er mit 361 Punkten auf Rang fünf. Noch sieben Punkte hat er Rückstand auf Karl Geiger, als bestem Deutschen, aber schon mehr Punkte auf dem Konto als im gesamten vergangenen Winter! Leyhe und Trainer Werner Schuster ballten nach den beiden Wertungssprüngen die Faust – Willingens aktueller Topsportler kann am Samstag fröhlich seinen 27. Geburtstag feiern und in der Qualifikation für Sonntag den Grundstock für sein bestes Tournee-Abschneiden überhaupt legen. Vor zwei Jahren war er am Ende in Bischofshofen Achter, vor einem Jahr reichte es zu Platz 13.

In der Preisgeld-Rangliste ist Stephan Leyhe mit nunmehr 41.600 SFR weiter Sechster, seinen „Höhenflug“ unterstreicht aber der Distance Award, die inoffizielle Wertung aller Wettkampfsprünge in diesem Winter. Auch die führt Kobayashi 2.568,5 m deutlich vor Stoch 2.495,5 m an, dahinter aber folgen mit Stephan Leyhe 2.468,5 und Karl Geiger 2.461,5 auf den Plätzen drei und vier bereits die beiden beständigsten DSV-Ader der Saison.

„Für mich ist Stefan ein Topspringer. Er kann auch gewinnen. Das muss in seinen Kopf rein. Er traut sich da noch zu wenig zu“, zeigte sich Dieter Thoma am ARD-Mikrofon beeindruckt und voll des Lobes. Am Bergisel wird immerhin im Februar auch die Weltmeisterschaft entschieden, direkt nach „Willingen/5“ auf der Mühlenkopfschanze, Leyhes „Heimspiel“.

Als bester DSV-Adler verpasste Leyhe das Podest nur um zwei Meter. Auch Richard Freitag, der 2015 in Innsbruck gewonnen hatte und dort vor einem Jahr gestürzt war, reihte sich als Achter mit seinem besten Saisonergebnis noch vor Eisenbichler ein. Olympiasieger Andreas Wellinger schaffte es als 20. erstmals bei der Tournee in den zweiten Durchgang, vor allem sein zweiter Sprung auf 121,0 machte dem 23-Jährigen wieder etwas Mut. Wellinger landete noch vor Engelberg-Sieger Karl Geiger (24.) und David Siegel (28.). Constantin Schmid schaffte es als einziger DSV-Adler nicht in den zweiten Durchgang. Nach nur einem Sprung die Koffer packen musste überraschend auch der Pole Piotr Zyla, bis dahin Achter der Gesamtwertung.


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