FIS Sommer Grand Prix Team Wisla

14.07.2017

Die siegreichen Polen
© www.skispringen.com

Mit Leyhe als Schlußspringer aufs Treppchen
DSV hinter Polen und Norwegen auf Platz 3

Der Willinger Stephan Leyhe (25) hat das DSV-Quartett beim ersten und einzigen Teamwettbewerb im Sommer-Grand Prix im polnischen Wisla mit 951,9 Punkten als Schlußspringer hinter dem siegreichen Gastgeber Polen (994,7) und Norwegen (982,5) auf den dritten Platz geführt. Dabei sah es lange so aus, dass die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster mit Andreas Wank, Karl Geiger, Andreas Wellinger und eben Leyhe das Treppchen verfehlen würden, da ausgerechnet Wellinger im ersten Durchgang mit nur 116,5 m noch deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb, im Finale aber auf 131 m kam.

Leyhe, der am Vortag schon Trainingsbester gewesen war, stand in  der Probe erneut 127 m. Im ersten Durchgang ließ er 125,5 m folgen und bekam wie im Finale mit 126 m jeweils auch top Noten von den Punktrichtern für seine technisch sauberen Sprünge: 3 x19,0 und 5 x 18,5. Mit 256,5 Zählern war er der erfolgreichste Punktesammler im Team und will auch beim Einzelspringen am Samstag, für das er in der Qualifikation auf Platz zehn gelandet war, vorne mit springen. Seine Form ist schon stabil, auch Andreas Wank mit 121 und 127 m, Karl Geiger mit 125 und 123 m sowie Wellinger mit seinem zweiten Satz auf 131 m setzten sich am Ende gut in Szene.

Immerhin folgten mit den Slowenen (948,7) und Österreich (935,8) zwei starke Konkurrenten auf den Plätzen, die dem DSV-Team bis zum letzten Sprung einen Platz unter den Top drei streitig machen konnten. Aber Stephan Leyhe wirkte souverän und setzte einen guten Schlusspunkt für seine Mannschaft. In der Gruppe der Schlußspringer belegte er die Plätze zwei und drei und konnte sich über einen guten Saisoneinstand freuen. Finnland, Tschechien und die Schweiz schafften unter den 13 Teams den Sprung in das Finale der besten acht.

„Meine Form passt, ich bin mit dem Wettkampf sehr zufrieden“, erklärte Stephan Leyhe nach der Siegerehrung und war in Gedanken schon wieder beim Einzelwettbewerb auf der Adam-Malysz-Schanze.


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