FIS Sommer Grand Prix Wisla 15.07.2017

15.07.2017

M.Kot - D.Kubacki - K.Geiger
© www.berkutschi.com

Karl Geiger in Wisla auf dem Podest 
Stephan Leyhe auf Rang neun

Polens Skispringer drückten dem Grand-Prix-Auftakt im heimischen Wisla den Stempel auf, der Willinger Stephan Leyhe (Foto unten © Sport2000)  ist für sein „Heimspiel“ am 29. Juli in Hinterzarten gut gerüstet. Nach Platz drei mit dem DSV-Team hinter dem polnischen Quartett und Norwegen am Freitag belegte der Willinger Skispringer im Einzelwettbewerb auf der Adam Malysz-Schanze, der wegen erneut starkem Wind verspätet und ohne Probedurchgang über die Bühne ging, den guten neunten Platz nach 127,5 und 125 m mit 240,6 Punkten beim ersten echten  Formtest des Sommers.

Während der Oberstdorfer Karl Geiger (251,5) mit 130 und 128 m als Dritter hinter dem polnischen Lokalmatador-Duo Dawid Kubacki (255,6) und Maciej Kot (252,2) mit einem weiteren Podestplatz nach starker Leistung im Team erneut überzeugte, landete Andreas Wellinger (230,6) diesmal nur auf Platz 19. Der Ruhpoldinger hatte schon im Mannschaftswettbewerb Probleme im ersten Durchgang, ehe er sich dann im Finale auf 131 m gesteigert hatte.  Der Neu-Oberstdorfer Richard Freitag (41.), der schon im Mannschaftswettbewerb zuschauen musste, und Leyhes Schwarzwald-Kollege  Andreas Wank, der wegen Anzugproblemen disqualifiziert wurde, schafften erst gar nicht den Sprung in das Finale der besten 30.

Kot, der die Qualifikation noch vor Kubacki  gewonnen hatte, und sein Teamkamerad glänzten mit den Tagesbestweiten, Geiger lag nicht weit zurück. Auch der Norweger Daniel Andre Tande, schon Dritter in der Quali, meldete sich als Vierter endgültig zurück. Mit Stefan Hula folgte ein weiterer polnischer Schützling von Trainer Stefan Horngacher auf Rang fünf, den nach dem ersten Durchgang noch Stephan Leyhe in Reichweite zum Treppchen belegt hatte. Insgesamt zeigte sich Leyhe zufrieden mit den drei Tagen, an denen er konstante Weiten erzielte und durchweg gute Noten erhielt: „War ganz okay, die Sprünge passen und es sind nur noch kleine Fehler abzustellen“, meinte er selbstkritisch.

Die Polen sind nach diesem optimalen Auftakt wie in jedem Sommer bereits wieder in erstaunlicher Frühform, obwohl ausgerechnet ihr Olympiasieger Kamil Stoch als 31. das Finale knapp verpasste. Überraschend kam dagegen der siebte Rang des Italieners Sebastian Colloredo, während Gregor Schlierenzauer (12.) oder Simon Ammann (28.) wie Wellinger noch Luft nach oben haben. Österreichs Weltcup-Gesamtsieger Stefan Kraft fehlte in Wisla. Vor der nächsten Grand-Prix-Station im Hochschwarzwald hat Bundestrainer Werner Schuster auch für seine Schützlinge jetzt einen weiteren Trainingsblock angesetzt.


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