Olympia PyeongChang Ladies 12.02.2018

12.02.2018

K.Althaus - M.Lundby - S.Takanashi
© www.sc-willingen.de

Silber für die Oberstdorfer Katharina Althaus 
Carina Vogt sprang noch auf den fünften Platz

Katharina Althaus hat Olympia-Silber gewonnen. Die 21-Jährige Oberstdorferin  landete bei Temperaturen von elf Grad unter dem Gefrierpunkt von der Normalschanze hinter der Topfavoritin Maren Lundby aus Norwegen auf Platz zwei und  sorgte zwei Tage nach dem Triumph von Andreas Wellinger für den nächsten Coup. Für Althaus war es die erste große Einzel-Medaille ihrer Karriere, Bronze ging an die Japanerin Sara Takanashi. Weltmeisterin Carina Vogt, die 2014 in Sotchi bei der olympischen Premiere triumphiert hatte, landete auf Rang fünf. Ramona Straub und Juliane Seyfarth rundeten bei schwierigen Windverhältnissen, eiskalten Temperaturen und am Ende auch noch leichtem Schneefall auf den Plätzen acht und zehn das gute deutsche Ergebnis ab.

Andreas Wellinger hatte vor dem Start Katharina Althaus noch viel Glück gewünscht. Alle fünf DSV-Adler, auch der Willinger Stephan Leyhe, waren mit Bundestrainer Werner Schuster an die Schanze gekommen und gratulierten auch Trainer Andreas Bauer zu dem neuerlichen Erfolg. Auch Japans Oldie Noriaki Kasai war unter den weniger als 1.000 Zuschauern.

Althaus fehlten mit 106,5 und 106,0 m mit 252,6 Punkten einige Meter auf Lundby (264,6), die auf 105,5 und neuen Schanzenrekord von 110,0 m segelte. Damit endete eine vier Jahre andauernde deutsche Siegesserie bei Großereignissen. Die im Weltcup nur zweimal erfolgreiche Vogt hatte nach ihrem Triumph in Sotchi auch die WM-Titel 2015 und 2017 eingeheimst.

Das Silber-Girl zeigte im ersten Durchgang den weitesten Sprung der Konkurrenz, wegen der besseren Windverhältnisse musste sie sich aber hinter Lundby (105,5 m) auf  Rang zwei einreihen. Nach der Pause behielt Lundby, die am Vortag im Training noch gestürzt war, anders als bei der WM 2017 in Lahti die Nerven und flog den Sieg nach Hause. In Finnland hatte Lundby ebenfalls geführt, war dann im Finale auf den vierten Platz zurückgefallen. Die Japanerin Takanashi, die bereits 53 Weltcupsiege auf dem Konto hat, muss derweil weiter auf die erste große Goldmedaille ihrer Karriere warten.

 „Wir sind mächtig stolz auf Katharina und das ganze Team“, sagte Andreas Bauer. „Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, danke an alle, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Jetzt genießen wir die das Erreichte und feiern im Deutschen Haus, sehen uns hier auch noch einige Wettbewerbe an“, “, strahlte Katharina Althaus. Für die deutschen Damen sind die Olympischen Spiele damit bereits beendet. Einen Mixed-Wettbewerb wie bei Weltmeisterschaften gibt es nicht, bis zu einem Teamspringen im Schatten der fünf Ringe scheint es sogar noch weitaus länger dauern.


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