Weltcup-Splitter 07.05.2019

07.05.2019

Gregor Schlierenzauer beim
Weltcup 2019 in Willingen
© www.sc-willingen.de

Schlierenzauer setzt Karriere fort - Mit Werner Schusters Hilfe

Rekord-Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer bleibt dem Skisprungsport erhalten. Der 29-jährige Tiroler hat sich entschieden, seine Karriere fortzusetzen und freut sich auf kommende Herausforderungen. Er wird dabei auch vom bisherigen Bundestrainer Werner Schuster beraten, der ihn schon früher am Skigymnasium Stams betreut hat. Dazu Mario Stecher, sportlicher Leiter Skispringen und Nordische Kombination beim ÖSV: "Gregor Schlierenzauer freut sich darauf seinen Weg weitergehen zu dürfen. Er genießt weiterhin unser vollstes Vertrauen und erhält jede nötige Unterstützung des Verbandes. Gregors klares Ziel bleibt die Rückkehr an die Weltspitze. Um dieses Ziel zu erreichen, wird Gregor, der voll und ganz in den ÖSV-Trainingsbetrieb integriert ist, auch auf die Beratung seines ehemaligen Jugendtrainers Werner Schuster, mit dem ihm ein enges Vertrauensverhältnis verbindet, zurückgreifen. Gregor steht dabei weiterhin in engstem Kontakt mit Cheftrainer Andreas Felder und seinem Betreuerteam."

Und Gregor Schlierenzauer selbst sagt: „Der Skisprungsport bedeutet mir trotz der mageren letzten Jahre nach wie vor extrem viel – umso mehr freue ich mich über das Vertrauen seitens des ÖSV und bin über den gemeinsamen Weg sehr dankbar. Die Rolle von Werner Schuster (Foto) ist mit dem Verband klar abgesprochen, das Miteinander und der Austausch stehen über allem. Mit der Unterstützung von Werner schließt sich für mich ein Kreis – er war eine Schlüsselfigur als Trainer, wir hatten und haben ein super Verhältnis. Der Weg zurück wird definitiv kein einfacher, zumal der Skisprungsport noch um ein Stück sensibler geworden ist und die Dichte richtig groß ist. Ich gehe die Herausforderung mit viel Respekt, Zuversicht und großer Motivation an."

Andreas Kofler beendet seine Laufbahn
Vier Siege auf der Mühlenkopfschanze

Andreas Kofler, der die Vierschanzentournee gewonnen hat, zwei Mal Gold bei Olympia holte und auch auf der Mühlenkopfschanze in Willingen als Sieger auf dem Treppchen stand, beendet seine Skisprung-Karriere. Der 34-Jährige war lange ein Aushängeschild der ÖSV-Adler und beendet jetzt nach 25 Jahren und zwölf Weltcupsiegen seine aktive Laufbahn. "Ich blicke auf eine tolle Zeit zurück und habe beim Skispringen viele Freunde gewonnen und Erfolge gefeiert. Ich bin sehr dankbar, dass ich das alles erleben durfte", erklärte Kofler. "Aktuell verbringe ich viel Zeit mit meiner Tochter und blicke erstmals nach so vielen Jahren in eine noch offene Zukunft." Kofler gewann 2010 die Vierschanzentournee, bei den Winterspielen 2006 in Turin holte er Gold mit dem Team und Silber von der Großschanze. Mit der ÖSV-Mannschaft triumphierte er 2010 in Vancouver erneut. Bei Weltmeisterschaften gewann Kofler, 2010/11 Dritter im Gesamtweltcup, dreimal Teamgold. In Willingen landete er 2006 einen Einzelsieg vor Thomas Morgenstern und triumphierte 2007, 2008 und 201 mit dem ÖSV-Team. In den vergangen Jahren hatte Kofler mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Wegen einer schweren Autoimmunerkrankung verpasste der Tiroler die gesamte Saison 2017/18.

Gregor Schlierenzauer beim Weltcup 2019 in Willingen


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