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Simon Ammann kommt wieder nach Willingen

Erstellt von: Friederike Weiler

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Nach und nach füllt sich die Meldeliste für den FIS Skisprung-Weltcup in Willingen, der vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 auf der Mühlenkopfschanze ansteht. Neben den Italienern und Franzosen ist auch die Mannschaft aus Kasachstan sowie der Schweiz gemeldet. Mit dabei: Simon Ammann.  Der 44-Jährige hat bereits vor fast 30 Jahren, genau genommen am 29. Dezember 1997, sein Weltcup-Debüt gegeben und sammelte damals in Oberstdorf mit Rang 15 gleich erste Punkte. 

Über 20 Mal ist der Schweizer mittlerweile auf der Mühlenkopfschanze angetreten. „Sie ist sehr eindrucksvoll, weil sie eben so groß ist und die Stimmung rund um diesen langen Auslauf ist nach wie vor mitreißend. Wenn du unten ankommst, stehst du in einer riesengroßen Manege“, sagte er einmal in einem Interview. Seine beste Platzierung war im Upland ein zweiter Platz am 8. Februar 2009. Rang drei sicherte er sich am 30. Januar 2011. In der Weltcup-Gesamtwertung taucht er derzeit nur an Position 47 auf – mal schauen, was in Willingen möglich ist. 

Derzeit kämpft Ammann noch um das letzte Schweizer Olympia-Ticket, es wäre seine achte Teilnahme. Mit dabei bei den Spielen in Italien sind Sandro Hauswirth und Gregor Deschwanden – beide werden auch in Willingen an den Start gehen. Genauso wie Felix Trunz, derzeit Ammans größter Konkurrent in Bezug auf das letzte Olympia-Ticket. Aber auch Juri Kesseli reist mit ins Upland und wird auf der Mühlekopfschanze sein Debüt geben. 

Das Team der Franzosen wird angeführt vom 23-jährigen Valtin Foubert, der in der Weltcup-Gesamtwertung derzeit auf Rang 17 zu finden ist. Bei den Frauen ist unter anderem Josephine Pagnier mit dabei. Für Italien tritt Annika Sieff an – die beste Platzierung der 23-Jährigen in Willingen war 2024 Rang 22. Foto: Kevin Voigt

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