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Sommer-Grand-Prix-Finale in Klingenthal: DSV-Team verpasst Top-Ergebnisse

Erstellt von: Presseteam

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Mit gemischten Gefühlen haben die deutschen Skispringerinnen und Skispringer den Sommer-Grand-Prix 2026 beendet. Beim Heimfinale in Klingenthal blieb das DSV-Team sowohl in den Einzelwettbewerben als auch im Mixed-Team hinter den eigenen Erwartungen zurück und verpasste durchweg die Top-Platzierungen.

 

Besonders enttäuschend verlief das Männerspringen auf der Großschanze. Nur vier der acht deutschen Starter schafften den Sprung in den zweiten Durchgang. Bester DSV-Athlet war Pius Paschke auf Rang 18, gefolgt von Philipp Raimund als 19. Andreas Wellinger belegte Platz 22, Felix Hoffmann wurde 26. Karl Geiger sprang auf Rang 31, Ben Bayer wurde 33., Luca Roth kam auf Platz 42. Und Constantin Schmid landete auf Position 45. Den Sieg sicherte sich der Norweger Marius Lindvik vor dem Japaner Ren Nikaido und dem Polen Klemens Joniak.

 

Entsprechend kritisch fiel die Bilanz von Herren-Bundestrainer Andreas Mitter aus. „Das war ein schwieriger Wettkampf für unsere Mannschaft. Das Ergebnis ist natürlich nicht das, was wir erwartet hatten“, erklärte er. Entscheidend sei gewesen, dass es den deutschen Athleten nicht gelungen sei, ihre Sprünge technisch sauber umzusetzen. Die wechselhaften Bedingungen in Klingenthal wollte Mitter dabei nicht als Ausrede gelten lassen.

 

Auch bei den Frauen lief das Heimfinale nicht nach Wunsch: Agnes Reisch zeigte zwar einen starken zweiten Durchgang und verbesserte sich noch auf Rang zwölf, verpasste die Top Ten jedoch deutlich. Selina Freitag kam mit zwei Sprüngen auf jeweils 115 Meter nicht über Platz 24 hinaus. Die 25-Jährige zeigte sich anschließend selbstkritisch: „Ich bin einfach zu schlecht gesprungen.“ Julina Kreibich wurde 29., Anne Häckel kam auf Rang 36., Anna-Fay Scharfenberg wurde 38. und Emely Torazza 39.

 

Den Tagessieg sicherte sich die Norwegerin Ingvild Synnoeve Midtskogen vor Nika Prevc aus Slowenien und ihrer Landsfrau Eirin Maria Kvandal. Die Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix gewann die Slowenin Ema Klinec.

 

Auch im Mixed-Team-Wettbewerb am Sonntag konnte das deutsche Quartett mit Selina Freitag, Agnes Reisch, Pius Paschke und Andreas Wellinger nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Nach dem ersten Durchgang lag die Mannschaft noch aussichtsreich auf Rang fünf und hatte nur wenig Rückstand auf die Medaillenränge. Am Ende blieb jedoch Platz fünf. Es gewann Norwegen vor Slowenien und Japan. Laut Mitter verhinderten einzelne nicht optimal gelungene Sprünge ein besseres Ergebnis.

 

Verzichten musste das deutsche Team dabei auf Philipp Raimund. Der Allgäuer war nach dem Einzelspringen aufgrund wiederkehrender Hüftprobleme vorzeitig abgereist, um sich auf die bevorstehende Wintersaison vorzubereiten.

 

Trotz der enttäuschenden Ergebnisse blickt Bundestrainer Mitter optimistisch nach vorne. Man kenne die Baustellen und werde die verbleibenden Wochen bis zum Saisonstart intensiv nutzen, um die Qualität der Sprünge zu verbessern. Viel Zeit bleibt nicht: Bereits in knapp einem Monat beginnt im norwegischen Lillehammer die Weltcup-Saison 2026/27.

 

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