„Free Willis“ grüßen aus Oberstdorf
04.Oktober 2019

„Free Willis“ grüßen aus Oberstdorf

04
Oktober
Erstellt von SC-Willingen
Kategorie: Club-News
2019
04 .Oktober 2019
Kategorie: Club-News
Erstellt von SC-Willingen

Die „Free Willis“  Thorsten Lohmar, Oliver Bader (Chef Rennbüro), Andre Korte, Uli Engelbracht (Zweiter Schatzmeister) und Dirk Bäringhausen (Stellv. Schriftführer) nutzten einen privaten Besuch im Allgäu zu einer Schanzenführung am Schattenberg in Oberstdorf. Der traditionelle Auftakt-Ort der Vierschanzentournee, 2021 auch wieder Ausrichter der Nordischen Ski-WM, war einige Zeit auch Partner des Ski-Clubs Willingen bei der FIS-Team-Tour der Skispringer. Wie in Willingen sind die Schanzenführungen auch in der Marktgemeinde sehr beliebt und gefragt und das Quintett aus dem Waldecker Upland erhielt interessante Einblicke in den Umbau für die WM 2021.

Dawid Kubacki gewinnt Quali in Klingenthal
Freitag, Leyhe  und sieben weitere DSV-Adler qualifiziert

 

Neun der zwölf DSV-Adler schafften am Freitag die Qualifikation für das Sommer-Grand-Prix-Finale in Klingenthal, doch nur einer der Schützlinge des neuen Bundestrainers Stefan Horngacher landete in der Vogtland-Arena unter den Top ten. Dem Sieger-Trio mit Weltmeister Dawid Kubacki (139,5 m), dessen polnischen Landsmann Jakob Wolny (142 m) und Japans Überflieger Ryoyu Kobayashi (138,5) kam der aus Oberstdorf in die Heimat nach Sachsen zurück gekehrte Richard Freitag (133 m) als Siebter am nächsten. Upland-Adler Stephan Leyhe (130 m) landete auf Platz 18., noch vor Karl Geiger (22.) oder Mehrfach-Weltmeister Markus Eisenbichler (34.), die im Training noch weiter als der Willinger (127 und 131 m) gesprungen waren. Leyhe hatte erneut einen der schnellsten Ski und sprang sehr konstant, hat sich aber für Samstag noch mehr vorgenommen.

 

Während Moritz Baer, Felix Hofmann und Kilian Märkl aus der nationalen Gruppe nicht unter die Top 50 und damit ins Hauptfeld kamen, schafften dies auch Luca Roth (25.), Pius Paschke (32.), Martin Hamann zusammen mit Eisei (34.),  Philipp Raimund (41.) und Constantin Schmid (47.). Der widererstarkte Österreicher Gregor Schlierenzauer, der Klingenthal zu seinen Lieblingsschanzen erklärt hat und von Ex-Bundestrainer Werner Schuster als seinem „Entdecker“ wieder betreut wird, kam auf Rang 29. Überraschend nicht qualifiziert ist der Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes (58.), der zuletzt noch im Continental Cup auf dem Treppchens stand. Vor dem Finale am Samstag führt der Japaner Yukiya Sato die Gesamtwertung vor Kubacki und Timi Zajc. Auch Sato (4.) und Zajc (14.) sind sicher qualifiziert. Bester DSV-Adler ist vor dem letzten Wettbewerb auf Matten Karl Geiger (206). Der MDR überträgt das Springen mit Gerd Siegmund als Co-Kommentator im Livestream.

 

Eisenbichler „Der Beste 2019“

 

Markus Eisenbichler ist "Der Beste 2019". Der Überflieger der Nordischen Ski-WM in Seefeld und Innsbruck ist von Deutschlands Spitzensportlern dazu gekürt worden. Der 28-Jährige, der drei Goldmedaillen gewonnen hatte, setzte sich bei der von der Deutschen Sporthilfe initiierten Wahl gegen 14 weitere Athleten und Mannschaften durch, unter anderem gegen den zurückgetretenen Biathlon-Star Laura Dahlmeier, Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock, die Beachvolleyballer Julius Thole und Clemens Wickler oder den Deutschland-Achter. Eisenbichler tritt die Nachfolge von Radsportlerin Kristina Vogel an. Die Wahl von Eisenbichler ergab sich aus einem zweistufigen Wahlverfahren. Im ersten Wahlganghatte eine Jury bestehend aus den Athletenvertretern der Sportfachverbände aus einer Liste mit über 100 Athleten und Mannschaften aus 33 Sportarten 15 Athleten nominiert. Im zweiten Wahlgang wurden diese 15 Nominierten per Online-Voting allen 4.000 Sporthilfe-geförderten Athleten zur Wahl gestellt.