Club-News 05.08.2019

05.08.2019

Michelle Göbel in Lujbno/SLO
© SCW

Nach 800 km Autofahrt:
Michelle Göbel auf Platz zwölf beim Alpencup in Klingenthal

Fast 800 Kilometer trennen Ljubno in Slowenien und Klingenthal im Vogtland. Die lange Autofahrt mit Trainer Jörg Pietschmann am Sonntag steckte der Willinger Skispringerin Michelle Göbel nach dem Wettkampf-Stress am Wochenende bei der FIS-Cup-Premiere noch in den Knochen, als sie am Montag in der Vogtland Arena zum zweiten Alpencup-Wettbewerb antreten musste und mit Weiten von 72+72,5 m und 199,1 Punkten auf Platz zwölf als Nachzüglerin in die Tournee einstieg.

Denn der Stress geht weiter: Pöhla am Mittwoch und Donnerstag und Bischofsgrün am Freitag und dem Finale am Samstag sind die nächsten Stationen in dieser Woche. Echter Tournee-Stress für Michelle Göbel und die internationale Konkurrenz mit 49 Springerinnen aus sieben Ländern.

Am Montag gewann Jenny Nowak (217,7) vor der Österreicherin Sigrun Kleinrath (216,0) und der Slowenin Silva Verbic (214,3), die die Vortagessiegerin Nika Prevc (213,3) auf Platz vier verwies. Die Schwester von Peter, Domen und Cine Prevc führt die Gesamtwertung mit 150 Punkten vor Nowak (14) an. Göbel rangiert mit 22 Punkten auf Platz 22.

Im vergangenen Sommer hatte Michelle Göbel (Foto) in Klingenthal mit einem Podestplatz aufhorchen lassen. Diesmal war sie trotz der Reisestrapazen und der Tatsache, dass die Konkurrentinnen aus Slowenien, Österreich, Italien, Tschechien, der Schweiz und Großbritannien am Sonntag schon einen Wettkampf auf dieser Schanze bestritten hatten, drittbeste DSV-Springerin. Neben der Siegerin landete nur noch Marie Gerboth (205,3) auf Platz acht vor dem Pietschmann-Schützling, für den in den kommenden Tagen noch Luft nach oben besteht. Gerboth ist mit 68 Punkten Zehnte in der Gesamtwertung, Cindy Haasch folgt mit 28 Punkten auf Platz 18.

„Hut ab vor Michelle. Sie hat drei tolle Wettkampftage hingelegt. Wir waren nach acht Stunden Autofahrt am Sonntagabend erst spät im Hotel. Um 8 Uhr ging es wieder raus. Probesprung um 10 Uhr, nur ein Sprung zum eingewöhnen. Sie springt derzeit sehr konstant, was mir sehr gefällt,  und wird sicherlich im Verlaufe der Tournee wieder weiter nach vornekommen“, sagte Trainer Pietschmann.

Michelle Göbel toller Einstand im FIS-Cup 
Nach Platz 13. in Ljubno weiter nach Klingenthal 
Auch Paul Winter wieder in den Punkterängen

Trainingslager in Planica mit einem 110-m-Sprung auf der Großschanze, Platz 22. und 13. im hervorragend besetzten FIS-Cup im slowenischen Ljubno und jetzt weiter zum Alpencup nach Klingenthal, Pöhla und Bischofsgrün: Michelle Göbel, das große Willinger Skisprung-Talent ist mit Trainer Jörg Pietschmann international unterwegs und träumt heimlich und leise von der Teilnahme an den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne. Mit ihren insgesamt 29 Punkten zum Einstand im FIS-Cup gelang ich ein Achtungserfolg und ein Ausrufezeichen in Richtung starker nationaler Konkurrenz, gegen die sie sich am Montag im Alpencup behaupten muss.

War schon Platz 22. am Vortag ein großer Erfolg, so nutzte Michelle am Sonntag den starken Aufwind im ersten Durchgang zu 73 m und Platz elf. 75 m auch im Finale und 157,3 Punkte bedeuteten am Ende Rang 12 und unterstrichen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Aber in einem Starterfeld, in dem es vor Weltcup-Teilnehmerinnen nur so wimmelte und in dem erneut vier Sloweninnen mit Nika Kriznar (238,7) an der Spitze  für ein „Heimspiel“ sorgten, hielt sie die deutsche Fahne hoch und rechtfertigte das Vertrauen von DSV, HSV und Ski-Club. In der Gesamtwertung rangiert sie auf Platz 48. Dafür verzichtete Göbel auf das Auftaktspringen in Klingenthal und reiste mit breiter Brust und Trainer Jörg Pietschmann („Da war sogar noch mehr drin!“) weiter ins Vogtland.

Auch Paul Winter (Foto) erreichte am zweiten Tag in Ljubno im Feld der über 100 Skispringer wieder das Finale der besten 30 und holte auf Rang 29 zwei weitere FIS Cup-Punkte. Nach 81 und 82,5 m und 230.2 Punkten sowie Platz 27 am Samstag reichten diesmal 84,5 und 86,5 m sowie 204,0 Punkte zu Platz 28. Tim Fuchs  (5.), Sebastian Rombach (9.), Adrian Sell (19.) und Tom Gerisch 26.) aus dem DSV-Kader rangierten vor ihm, liegen aber weitenmäßig wieder in Reichweite für den Willinger. „Die Sprünge waren für die Verhältnisse sehr gut. Es wurde viel der Anlauf gewechselt, nicht gerade zu meinem Vorteil.  Zwei Luken höher bedeuten schon zehn Punkte weniger. Aber so langsam spiegeln sich die Trainingsleistungen auch im Wettkampf wieder“, bilanzierte Winter, für den es wichtig gewesen ist, an beiden Tagen im Finale der besten 30 dabei zu sein.

Hinter den beiden Slowenen  Jernej Presecnik und Tjas Grilc freute sich der US-Boy Casey Larson über seinen 3. Platz auf dem Podest. Die Gesamtwertung führt nach sechs Springen der Österreicher Maximilian Lienher vor Tim Fuchs an. Winter ist mit sechs Punkten auf Platz 72 zu finden.


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