Club-News 23.06.2019

23.06.2019

"Abend des Sport" im
Hessischen Landtag
© SCW

Der Abend des Sports im Hessischen Landtag
Ski-Club-Präsidenten führten gute Gespräche

„Schneller, höher, weiter: Die Highlights im Sportland Hessen“: Unter diesem Motto fand der nun schon traditionelle Abend des Hessischen Sports im Landtag in Wiesbaden statt. Dabei machte Innen- und Sportminister Peter Beuth in seiner Ansprache deutlich, dass Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und der FIS Skisprung-Weltcup auf der Willinger Mühlenkopfschanze die Aushängeschilder des Sports in Hessen darstellen. Das hörten die beiden Ski-Club-Präsidenten Jürgen Hensel und Thomas Behle natürlich gerne und nutzten den Abend zur Kontaktpflege und wichtigen Gesprächen etwa zum geplanten Schanzenneubau mit Beuth oder den Mitgliedern des Landtages Armin Schwarz, Jürgen Frömmrich und Claudia Ravensburg und Landtagsvizepräsident Boris Rein. Auch ein Gedankenaustausch mit Uwe Gimpel, dem Geschäftsführer der Vipers- Handballer, fand statt.

Neben mehreren Showacts mit Tanzeinlagen, Judovorführungen und Einrad fahren stand eine Talkrunde mit Peter Beuth zum sensationellen Aufstieg des SV Wehen Wiesbaden in die 2. Bundesliga statt. Filmisch wurden die Höhepunkte des Sports in Hessen aufgearbeitet. Auch in diesem Jahr fand eine Tombola statt, deren Erlös der Freestyle gGmbH zugutekommen soll.  Freestyle nutzt eine ehemalige Fabrikhalle um ein vielseitiges Sportangebot für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche anzubieten. Anne Janz, frühere Grünen-Politikerin in Kassel und jetzt in Wiesbaden aktiv, gewann bei der Tombola die beiden VIP-Karten für den Willinger Weltcup 2020. Unter den über 800 Gästen waren neben zahlreichen hessischen Spitzensportlerinnen und -sportlern, Vertretern der Sportkreise und -verbände sowie einer großen Anzahl von ehrenamtlich Tätigen auch die Mitglieder des Hessischen Landtags und zahlreiche Mitglieder der hessischen Landesregierung mit Ministerpräsident Bouffier an der Spitze teil.

 

Über 250 Kinder auf Hessentag-Schanze

Der Ski-Club Willingen landete mit seiner mobilen Sprungschanze beim Hessentag in Bad Hersfeld wie schon vor einem Jahr beim Landesfest in Korbach wieder einen Volltreffer. An zwei Tagen schickte Nachwuchstrainer Jörg Pietschmann 251 Interessierte und begeisterte Kinder über die Schanze. Auch Willingens Bürgermeister Thomas Trachte schaute vorbei und zeigte sich beeindruckt von dem Auftritt des Ski-Clubs Willingen in der Festspiel statt. Auch die Verantwortlichen des Hessentages zeigten großes Interesse und hatten viel Lob für diese Aktion übrig. Echte Werbung für das Skispringen und auch für den Weltcup 2020 auf der Mühlenkopfschanze (7. bis 9. Februar). Einige der Willinger Nachwuchsskispringer waren mit in Bad Hersfeld und boten den Zuschauern eine kleine Showeinlage.

Richard Freitag wieder in Oberwiesenthal

Richard Freitag ist wieder aus dem Allgäu nach Oberwiesenthal zurückgekehrt. Aktuell wohnt er im elterlichen Haus in Breitenbrunn, trainiert am Fichtelberg bei Heimcoach Tino Haase und hat unter der Regie des neuen Bundestrainers Stefan Horngacher zwei Hauptziele im Visier: Die Vierschanzentournee zum Jahreswechsel und die Skiflug-WM im März in Planica. "Im Zuge der WM 2021 in Oberstdorf wird dort die Großschanze modernisiert und kann dort nicht gesprungen werden", erklärte Freitag den Schritt zurück in seine Heimat. Damals hatte er den Standortwechsel mit der starken Trainingsgruppe vor Ort, in der er täglich gefordert wird, sowie mit reduzierten Reisestrapazen durch die bessere Flughafenanbindung begründet. Der 27-Jährige Teamweltmeister und achtfache Weltcupsieger denkt auch über seine aktive Zeit als Skispringer hinaus. Bis Olympia 2022 in Peking läuft die sportliche Planung. "Am Ende hat mein Bauchgefühl mit entschieden. Vielleicht ist es meine Aufgabe, für eine wachsende Trainingsgruppe am Fichtelberg mit Martin Hammann das Zugpferd zu sein", möchte der Springer von der SG Nickelhütte Aue seinen Förderern im Erzgebirge etwas zurückgeben. Seine Schwester Selina bleibt dagegen im Allgäu, wo das Zentrum für Damenskispringen des DSV beheimatet ist, wohnen. Die 18-jährige Gymnasiastin will sich für die Junioren-WM Anfang März 2020 in Oberwiesenthal qualifizieren.

DSV-Adler wieder auf der Schanze

Die DSV-Adler sind in die Vorbereitungen auf den nächsten Winter eingestiegen. Im Frühjahr haben sie teilweise Lehrgänge bei der Bundeswehr besucht, Richard Freitag in Warendorf, Stephan Leyhe in Hannover. Inzwischen sind zwei Sprunglehrgänge mit dem neuen Skisprung-Cheftrainer Stefan  Horngacher sind in Predazzo und Hinzenbach über die Bühne gegangen. Dabei wurden auch neue Ski getestet. Schuster-Nachfolger Horngacher musste mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Olympiasieger Andreas Wellinger, der sich in Hinzenbach beim Aufsprung das Kreuzband riss, gleich zu Beginn seiner Amtszeit einen schweren Schlag hinnehmen. Deshalb sollen es nun - wie im Vorwinter nach den Ausfällen von Severin Freund und David Siegel bereits praktiziert - andere richten. Die Sommer-Grand-Prix-Serie beginnt am 20. Juli in Wisla  und endet am 5. Oktober in Klingenthal.

Pfingstlauf „Rund um Usseln“
31 Sportler des SC Willingen am Start

Eine traditionelle Veranstaltung ist das Pfingstsportfest des benachbarten TuS Usseln, bei dem jedes Jahr am Pfingstmontag der Lauf „Rund um Usseln“ gestartet wird. Insgesamt waren auch 31 Sportlerinnen und Sportler des Ski-Club Willingen dabei. Und die SCW-Aktiven, ob ganz jung oder schon etwas reifer, wussten dabei zu überzeugen. So holte sich Markus Hensel vom Ski-Club Willingen in der Klasse Senioren M35 über 10.000 Meter den Sieg in 43:13,76 Minuten. Jennifer Kiel vom SCW wurde über diese Distanz in 48:43,05 Minuten Zweite bei den Seniorinnen W30 hinter Siegerin Vanessa Isaak (48:09,60 Minuten), die für „Laufen gegen Krebs“ ins Rennen ging. Zu überzeugen wusste bei seinem Comeback nach zweijähriger Pause Linus Kesper vom SC Willingen. Über 10 Kilometer lief er als Erster der männlichen Jugend U18 M16 in 39:14,35 Minuten durchs Ziel. Seine Vereinskameradin Hannah Möller siegte über die 10.000 Meter in der Altersklasse weibliche Jugend U20 W18 in 47:05,21 Minuten. Weitere Siege für den SC Willingen liefen Marie Zeutschel (weibliche Jugend U20 W19) in 56:25,70 Minuten und Christopher Niggemann (Männer) in 38:13,62 Minuten über die 10 Kilometer-Strecke ein. Und auch die Willinger Starter Tessa Witzel (weibliche Kinder 6, 400 Meter), Matz Engelbracht (männliche Kinder 7, 400 Meter), Niklas Eberbach (männliche Kinder U12 M10, 1000 Meter), Marie Keudel (weibliche Jugend U14 W12, 2000 Meter), Rika Schulze (weibliche Jugend U14 W13, 2000 Meter), Celine Behle (weibliche Jugend U16 W14, 2000 Meter), Sascha Hetzel (männliche Jugend U14 M13, 5000 Meter), Lotta Kesper (weibliche Jugend U16 W15, 5000 Meter) und Justin Behle (männliche Jugend U20 M18), 5000 Meter) durften sich als Siegerinnen und Sieger feiern lassen. Auch zahlreiche Sportler des veranstaltenden TuS Usseln und auch des TV Jahn Willingen zeigten hervorragende Leistungen und Top-Platzierungen bei der traditionellen Sportveranstaltung, bei der Rika Schulze, Christopher Niggemann und Lotta Kesper als Streckenschnellste glänzten. Auch in der Sportfamilie Hetzel war der Ehrgeiz groß: So entschied Sascha Hetzel das Laufduell mit seinem Vater Alexander im Zielsprint auf den letzten Metern für sich. Der Pfingstlauf „Rund um Usseln“ ist ein Treffen für die ganze Familie, so dass auch der Wettergott gnädig war und es bei angenehmen Temperaturen zum Sporttreiben trocken blieb.

Winter gewann Bürgermeisterpokal

Der Willinger Skispringer Paul Winter, der jetzt in Oberhof trainiert, startete beim traditionellen Bürgermeister-Pokalspringen in Wernigerode mit einem Sieg in die neue Sommersaison. Mit Weiten von 67,5 und 70,5 m verwies er Anton Schlütter aus Zella-Mehlis (63,5+67/232,8) recht deutlich auf Platz zwei. "Auch im Training sieht es gut aus, ich bin mit unseren beiden B-Kader-Athleten auf Augenhöhe", erklärte Winter und will vor dem FIS-Cup in Polen sein wieder auf gutem Niveau befindliches Kraftpotential noch weiter erhöhen.


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