FIS Sommer Grand Prix Courchevel 12.08.2017

12.08.2017

M.Kot - D.Kubacki - R.Koudelka - D.Kornilov
© www.berkutschi.com

Stephan Leyhe auch in Courchevel vorn dabei 
In der Grand-Prix-Wertung weiter Dritter

An einem langen Tag im französischen Courchevel hat Stephan Leyhe seine gute Form im vorolympischen Sommer erneut unterstrichen. Mit seinem fünften Platz nach Weiten von 127,0 und 131,5 m und der Note 260,1 verteidigte der Willinger Skispringer in der Grand-Prix-Gesamtwertung nach drei Konkurrenzen seinen dritten Platz mit 154 Punkten hinter Dawid Kubacki (300) und  Maciej Kot (210) und verfehlte nur knapp das Podest  Die beiden Polen dominierten mit 274,2 bzw. 266,0 Punkten erneut das Feld. Der Sommer-König Kubacki war es bereits der dritte Sieg im dritten Wettbewerb, ein echter Hattrick. Platz drei in der Tageswertung ging ex aequo an den starken Russen Denis Kornilov und den punktgleichen Slowaken Roman Koudelka (je 262,4).

Schon im Training, in der Qualifikation und dem Probedurchgang mischte Leyhe vorne mit, obwohl er nach der Quali noch beklagte: “Der Wind ist am Ende regelrecht eingeschlafen, da war es dann schon sehr zäh.“ Im Wettbewerb sprang dann nur Kubacki mit 133,5 weiter als Leyhe bei seinem zweiten Sprung.” Es lief heute gut. Der erste Sprung war nicht ganz sauber, aber dennoch okay. Und der Zweite war dann wieder richtig gut”, zeigte sich der Schwalefelder zu Recht mit sich und der Welt zufrieden.  

In dem hochkarätig besetzten Feld kam Karl Geiger (241,9) auf Platz 21, Andreas Wank (237,5) auf Platz 25 und erreichte von den eingesetzten DSV-Nachwuchsspringern nur Constantin Schmid (228,9) das Finale, wo er am Ende auf Rang 27 landete.  Das Training hatte morgens um 9 Uhr begonnen, die Quali startete um 11 Uhr und der Probedurchgang vor der Entscheidung um 17.30 Uhr. Ein wirklicher langer Tag für alle.

Bundestrainer Werner Schuster hatte seinen Schützlingen Andreas Wellinger, Markus Eisenbichler und David Siegel Training verordnet, Leyhe als Zweiter von Hinterzarten und Geiger als Dritter von Wisla sollten dagegen ihre guten Positionen im Grand Prix verteidigen. Der Oberstdorfer ist jetzt Siebter in der Grand-Prix-Gesamtwertung. Der wird Ende August im japanischen Hakuba fortgesetzt. Danach geht es noch nach Chaikovsky, Hinzenbach und zum Finale nach Klingenthal.


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