Weltcup-Splitter 12.04.2019

12.04.2019

Nachlese des SC Willingen: Weltcup 2019 ist kaum zu toppen

In einer knapp dreistündigen Sitzung hat der Ski-Club Willingen das erfolgreiche Weltcup-Skispringen 2019 aufgearbeitet. SCW-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel bedankte sich bei allen Abteilungen und den 1.400 freiwilligen Helfern für den großen Einsatz, ohne den diese internationale Wintersportveranstaltung nicht über die Bühne gehen könnte. Hensel betonte aber auch noch einmal, dass dieser Weltcup durch den Tod von Wolfgang Schlüter eine besondere Herausforderung für alle gewesen sei und Stellvertreter Andi Rohn seine Sache super gemacht habe. „Ich danke euch allen für die Unterstützung, ich weiß, dass ich mich immer auf euch verlassen kann“, sagte Rohn. Und das zahlt sich aus: Die gelungene Organisation wurde mit Kaiserwetter und 56.800 Zuschauern belohnt. Auch Renndirektor Walter Hofer sprach von „ganz großem Kino“ – mit bestem Ausgang sozusagen: Ein zweiter Platz des deutschen Teams, ein zweiter Rang von Markus Eisenbichler sowie der Sieg von Karl Geiger – besser hätte man ein Drehbuch kaum schreiben können.


 
Während der Weltcup-Nachlese im Café Müller kamen alle Abteilungsleiter ausführlich zu Wort. Ob unter anderem Akkreditierung, Technik, Ticketing, Quartiere, Wetter, Einlasskontrolle, Bewirtung, Festzelt und Verkaufsstände, VIP-Bereiche, Rahmenprogramm, Weitenmesser oder Presse, alle Berichte fielen positiv aus: Von „Schöner Weltcup, es hat richtig Spaß gemacht, bei uns lief’ s“ über  „Es war stressig, hat aber alles bestens geklappt“ bis hin zu „alles super und reibungslos verlaufen“ – jeder war zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Außerdem wurde beschlossen, dass man für den nächsten Weltcup wieder eine Art Casting/Bewerbung einführen wolle, um neue Ehrendamen zu finden. Für einige Detailfragen wurden Verbesserungsvorschläge unterbreitet.

Kein Weltcup ist ebenso wie der andere. Jedes Jahr gibt es neue Herausforderungen, die vom Ski-Club Willingen gemeistert werden müssen. Der enge Kontakt des örtlichen Organisationskomitees zu den Verantwortlichen des Deutschen Skiverbandes (DSV) und der FIS sind stets eine gute Ausgangssituation, um organisatorisch alles dafür zu tun, dass sich die Sportler, Trainer, Betreuer, Offiziellen, Sponsoren, Medienvertreter und die vielen Skisprungfans beim Kult-Weltcup im waldeckischen Upland an der größten Großschanze der Welt wohlfühlen. Also auf ein Neues in 2020, denn dann wird vom 7. bis 9. Februar auf der Mühlenkopfschanze gesprungen – nach dem Weltcup ist eben auch direkt wieder vor dem Weltcup. Geplant sind am Freitag dem 7. Februar die Qualifikation mit der Eröffnungsfeier, am Samstag dem 8. Februar ein Team-Weltcup und am Sonntag 9. Februar ein Einzel-Weltcup.


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