Weltcup-Splitter 16.02.2018

16.02.2018

Robert Johansson in Willingen
© www.sc-willingen.de

Johansson gewinnt Qualifikation
Wellinger unterstreicht Medaillen-Ambitionen 
Leyhe und Lanisek verlieren Schanzenrekord

Die Norweger Robert Johansson (135 m) und Johann Andre Forfang (137 m) vor dem neuen Schanzenrekordhalter Ryoyu Kobayashi aus Japan, der bei kräftigem Aufwind 143,5 m landete, setzten sich in Pyeongchang in der Qualifikation für den Großschanzenwettbewerb am Samstag an die Spitze und unterstrichen ihre Favoritenstellung. Olympiasieger  Andreas Wellinger (135 m) als Vierter unterstrich bei schwierigen Bedingungen seine neuerlichen Medaillen-Ambitionen, nachdem er im Probedurchgang mit 139 m der Beste gewesen und dabei nur einen halben Meter unter dem zu diesem Zeitpunkt noch von Stephan Leyhe und dem Slowenen Anze Lanisek gehaltenen Schanzenrekord geblieben war.  

Nicht ganz so gut lief es in der Quali vor erstaunlich vielen Zuschauern am Feiertag in Südkorea aus den Luken 15 bis 18 für den Polen Kamil Stoch (7.) und Richard Freitag (13./130), der sogar noch hinter Markus Eisenbichler (9./136 m) und Karl Geiger (12./130,5 m) landete. Eisenbichler war in der Probe bei einem völlig verpatzten Sprung nur auf 106,5 m gekommen.  Dem Schweizer Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann gelang mit 140 m ein weiter Satz, der unterstrich, dass „Simi“ wieder zu allem fähig ist, Michael Hayböck (5.) und Stefan Kraft (11.) waren die besten Österreicher, Jernej Damjan (15.) der beste Slowene. Wie der Willinger Leyhe musste auch Österreichs langjähriger Vorspringer Gregor Schlierenzauer als erfolgreichster Weltcupsieger überhaupt, diesmal zuschauen.

Marc Rohde lobt Koch und Pietschmann

Er sitzt zusammen mit Jochen Behle in einer der Reporter-Boxen von EUROSPORT in Unterföhring und kommentiert die olympischen Langlauf-Wettbewerbe in Pyeongchang: Marc Rohde und der Skilanglauf-Klassiker („Wo ist Behle?“) aus Willingen sind ein aus dem Weltcup oder von den nordischen Weltmeisterschaften eingespieltes Team. Rohde sitzt bei Discovery/Eurosport international auch in Sachen Skispringen am Mikrofon und war in Vertretung des bereits zu Olympia abgereisten Trios Sven Hannawald, Martin Schmitt und Matze Bielek beim Willinger Kult-Weltcup als letzten Olympiatest sogar vor Ort. Noch heute schwärmt er von der tollen Atmosphäre, den vielen „Free Willis“ und seinen beiden Co-Kommentatoren, die ihm Jochen Behle vermittelt hatte: Stützpunkttrainer Heinz Koch und Nachwuchstrainer Jörg Pietschmann. „Beide haben ihre Sache gut gemacht und waren sehr informativ. Wir hatten auch gute Quoten“, sagt der erfahrene Reporter.

Behle: „Nicht mehr allein in Stephans Hand“

Jochen Behle hat in Unterföhring bei „EUROSPORT“ natürlich auch die beiden Olympioniken aus seinem Stützpunkt Winterberg/Willingen im Blick. Er glaubt kaum noch, dass die Biathletin Maren Hammerschmidt in der Staffel zum Einsatz kommen wird und bedauert natürlich ganz besonders, dass sein Schwalefelder Nachbar Stephan Leyhe „trotz sechs sehr guter Sprünge im Training“ auch auf der Großschanze nicht dabei sein wird. „Er hat das Pech, dass sein Konkurrent Karl Geiger ebenfalls starke Leistungen abrufen kann.“ Auch wenn Leyhe es jetzt selbst nicht mehr in der Hand hat und in der Qualifikation und im Wettkampf nur zuschauen kann, ohne selbst trainieren zu können, müsse er jetzt am Samstag beim letzten Training für den Teamwettbewerb „noch einmal volle Leistung geben“, um seine kleine Chance zu wahren. „Denn Markus Eisenbichler hat bisher nicht überzeugt, außerdem kann bis Montag einiges passieren“, auch wenn niemand auf eine Verletzung oder ähnliches hoffen will.

Martin Viessmann im Kufenstüberl

Das „Kufenstüberl“ von Rudi Größwang ist bei Winter-Olympia seit 1988 nicht nur Treffpunkt der Rodel-, Bob- und Skeleton-Szene. Alle deutschen Olympiasieger, Medaillengewinner und Olympiateilnehmer aus allen deutschen Landen und aller Welt zieht es in die „Bayerische Botschaft“. Der Allendorfer Unternehmer und Wintersport-Förderer Prof. Dr. Martin Viessmann und seine Frau sind auch in Pyeongchang wieder dabei, um ihre Sportler zu unterstützen. Sepp Fendt, der Berchtesgadener Präsident des Internationalen Rodel-Verbandes FIL, nutzte die Gelegenheit, um sich bei Viessmann und seinem Team für die inzwischen 25jährige Zusammenarbeit zu bedanken. Beim Willinger Kult-Weltcup hatte der erkrankte Viessmann kürzlich erstmals gefehlt.

Gregor Schlierenzauer nur Zuschauer

Wie Stephan Leyhe ergeht es auch Gregor Schlierenzauer. Der österreichische Weltcup-Rekordsieger muss beim Springen auf der Großschanze in Pyeongchang  zuschauen. Er schaffte es nicht in das ÖSV-Quartett, das in Südkorea auch um und für seinen Cheftrainer Heinz Kuttin im Jahr vor der WM 2019 in Seefeld kämpfen muss.


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